Radrennen „Rund ums Muldental“ 131 km

Strecke: Asphalt, Rennrad möglich
Länge: 131,6 km
Aufstieg gesamt: 1108 m
Abstieg gesamt: 1113 m
HF-Durchschnitt: 170 S/min
Maximalpuls: 192 S/min
Temperatur: 18 Grad im Schatten
Zeit: 3:27:19 Stunden

Die Grimmaer und Nerchauer Radsportfreunde veranstalteten am 3. September 2006 das Radrennen „17. Rund ums Muldental“. Teilweise bei Regen sollte es nicht leicht für die Pedaleure werden. Aber die zwei knackigen Anstiege auf jeder Runde, Kohlenstraße und Grimmaer Berg, verlangten den Aktiven schon einige Körner ab. Auf der eigentlich 20 Kilometer langen Runde hatten wir zwei Posten zur Betreuung von Eric eingesetzt. Kerstin stand am Rundenbeginn in Nerchau, Frank in der Mitte des Anstieges an der Kohlenstraße. Die Strecke war durch ihren geänderten Verlauf in Trebsen etwas länger. Eric hatte sich auf seiner „Hausrunde“ mehrfach auf dieses Rennen vorbereitet. Unter anderem von Wurzen bis nach Nerchau einfahren und dann fünf Runden auf dieser Strecke mit anschließendem ausrollen bis nach Wurzen. Eric „Scaletta“ hatte sich viel vorgenommen.

Der Höhenmesser in der Pulsuhr muß am Start in Nerchau auf 144 Meter programmiert werden.

Fast den Start verpaßt. Eric seine Uhr ging etwas nach und er erwischte gerade so den Start, auch in der letzten Reihe muß man mal gestanden haben. Den Streckenverlauf könnt ihr auf der anderen Seite von Rund um das Muldental nachlesen. Auf der ersten Runde gab es gleich einen Ausreiser vor dem Kohlenberg. Kommentieren muß man das nicht. Annähernd konstante Rundenzeiten am Meßpunkt Mitte Kohlenberg. 34:00 Minuten, 33:20 Minuten, 35:24 Minuten, 33:10 Minuten, ca. 35:30 Minuten. Auf der vierten Runde löste sich dann eine siebenköpfige Spitzengruppe in der auch Eric dabei war. Schnell waren 43 Sekunden erobert. Alle beteiligten sich an der Führung und der belgische Kreisel arbeitete gut. Nach Runde 5 betrug der Vorsprung immerhin schon 2:04 Minuten. Fünf Radler waren übrig, als es zum letzten mal den Kohlenberg hoch ging. In der Mitte waren sie nur noch zu viert, immer noch einer zuviel für das Podest. Straff wurde ab jetzt weiter gearbeitet. Der Wind drehte immer wieder. Etwa einen Kilometer vor dem Ziel war es mit der Gemeinsamkeit vorbei, es wurde sich belauert. 500 Meter vor dem Ziel nahm Eric seinen Mut zusammen und fuhr von vorn. Er hatte wohl den richtigen Riecher gehabt und siegte erstmals in einem Eliterennen C der Männer. Zum Pokal und der Urkunde gab es noch eine schöne Siegprämie.

Wer sich dieser Herausforderung stellen möchte muß genügend Körner haben. An den obigen Eckdaten erkennt ihr schnell das es doch einiges an Rennerfahrung fordert.

Nehmt ausreichend Verpflegung mit.

Viel Spaß bei eurer Tour