Graun im Vinschgau / Curon Venosta, Turm im Reschensee (1521m) – St.Valentin auf der Haide / S.Valentino alla Muta (1514m) – Haidersee - Reschen / Resia (1521m) – Graun / Curon Venosta Turm am Reschensee (1521m)



Strecke:                  Asphalt -und Naturwege, Rennrad möglich

Länge:                     25,5 km

Aufstieg gesamt:      213 m

Abstieg gesamt:       213 m

HF-Durchschnitt:     104 S/min

Maximalpuls:           144 S/min

Temperatur:            19 Grad

Zeit:                       1:23:55 Stunden

Wir begannen unsere Tour im Alta Val Venosta / Obervinschgau in Curon Venosta / Graun im Vinschgau. Der Start erfolgte in Höhe des Turmes im Reschensee im italienischen Südtirol. Der Höhenmesser in der Pulsuhr muß zum Start auf 1521 Meter programmiert werden

Bei Sonnenschein wird diese Tour ein Erlebnis werden. Wir radeln in südliche Richtung auf dem Radweg entlang des Reschensees, die Staumauer ist von weitem sichtbar. Wenig später rollen wir an ihr vorbei. Der Ort St.Valentin auf der Haide / S.Valentino alla Muta (1514m) ist erreicht. Wir folgen der Ausschilderung des Radweges und fahren dann auf der westlichen Seite des Haidersees, irgendwann müssen im bewaldeten Gebiet ein paar wenige Höhenmeter bewältigt werden. Für Kinder immer noch machbar. Es dauert nicht lange und ein Schlagbaum versperrt die Weiterfahrt. An dieser Stelle muß vom Rad abgestiegen werden. Der Abstieg erfolgt zum See. Der kommende Streckenabschnitt, etwa 300 – 400 Meter, führt über einen Brettersteig quer über den See durch ein Hochmoor. Wir befinden uns in einer scheinbar fast unberührten Landschaft. Wieder festen Boden unter den Reifen wird nun am östlichen Seeufer des Haidersees weiter gerollt, der Ortsteil Fischerhäuser wird passiert. Kurz danach sind wir wieder in St.Valentin auf der Haide / S.Valentino alla Muta. Wir fahren an der Seilbahnstation zur Haider Alm vorbei und nehmen den verkehrten Radweg. Nach etlichen Höhenmetern im Aufstieg merken wir es und drehen um. Weiter wird in Richtung Norden gefahren und dann die Staumauer überquert. Jetzt geht es an der Westkante des Reschensees zur Sache, einige Höhenmeter müssen gefressen werden. Für Kinder könnte es zu schwierig werden. Immer wieder werden kleine Bauernhöfe passiert und schließlich der große Parkplatz an der Kabinenbahn an der Siedlung Pitz. Die Alpinskiläufer kommen bis an die Straße gedonnert, herrschen doch hier bis nach Ostern noch gute Pistenverhältnisse. Für uns ist es etwas abwechslungsreich. Der Ort Reschen / Resia ist erreicht und wir kurbeln nun an der östlichen Uferpromenade des Reschensees weiter. Ein herrliches Panorama, die verschneiten Bergketten verzaubern einen regelrecht. Weiter wird nun locker getreten, das Wahrzeichen dieser Region und das vielmals als Foto abgelichtete Türmchen der ehemaligen Kirche von Curon Venosta / Graun im Vinschgau ist sichtbar. Vor uns steht der Turm dieser ehemaligen Kirche im Stausee, unser Ziel ist erreicht, wir satteln auf 1521m ab.

Ein Teil des Dorfes Graun wurde 1949/1950 gesprengt um den Stausee anlegen zu können. Ein Modell in einer Vitrine zeigt und beschreibt diese Landschaft vor 60 Jahren. Der Weg um den See beträgt 15,1 km, jährlich findet hier der Reschenseelauf statt. Die Internetadresse lautet: www.reschenseelauf.it .Die Strecke ist das ganze Jahr gekennzeichnet, nach jedem Kilometer steht ein Schild. Diverse Schautafeln weisen den Weg zur richtigen Erwärmung, Dehnung und das Höhenprofil, es ist alles sehr sauber und gepflegt. Für Rollstuhlfahrer ist der Weg am östlichen Seeufer geeignet. Am Westufer befinden sich für Rollis zu steile Anstiege. Mitreisende Kinder und andere Begleitpersonen finden viel Abwechslung am See. In Höhe der Kirche im See, ist vor dem Tunnel ein Parkplatz mit Toilettenanlage vorhanden.  

Als Alternative für die Pedalritter kann auch eine Tour durch drei Alpenländer, Italien-Österreich-Schweiz empfohlen werden. Einrollen bis zum Reschenpass (das sind genau 5 Kilometer in flachem und leicht abfallendem Terrain), Nauders links weg in Richtung Norbertshöhe, Abfahrt bis in die Schweiz nach Martina, hier rechts weg durch das Inntal und erneut nach rechts abbiegen. Kajetansbrücke, Aufstieg Finzmünsterpass, Nauders und zum Reschenpass.

Achtung, der Personalausweis wird an der Grenzkontrolle Martina benötigt.

Sammler von Stocknägeln und kleinen Aufklebern kommen auf ihre Kosten.

Als Kartenmaterial werden empfohlen. Die Wanderkarte Obervinschgau / Alta Val Venosta im Maßstab 1:35.000 aus dem Kompass Verlag, ISBN 3-85491-580-2.

Die Blumen-und Tierwelt inmitten einer mir scheinbar heilen Natur ist sehr erholsam.

Wir fanden eine saubere Natur vor, tragt bitte auch ihr euren Anteil dazu bei.

Achtung, im Gebirge schlägt das Wetter schnell um.

Viel Spaß  bei eurer Tour