Gemonio (230m) –  Museo Salvini (Wassermühle)

Strecke:                  Asphalt

Länge:                   ca. 4 km

Zeit:                      1:13:02 Stunden für Wanderung mit Besichtigung


Eine Tour führte uns in Gemonio (230m) an die Wassermühle. Dieser reizvolle Ort unweit des Ostufers vom Lago Maggiore befindet sich in Italien im Piemont.

Wer bei dieser Tour auf die Sekunden, Minuten oder Höhenmeter schaut geht verkehrt an das Tageprogramm heran.

Wir begannen unseren Spaziergang am Bahnhof des Ortes Gemonio und programmierten den Höhenmesser auf 230 Meter an diesem Tag nicht. Gleich erst einmal urige Treppen steigen. Die ersten Meter führten auf einer schmalen Asphaltstraße durch den Ort gleich bergauf. Palmen und rießiger Bambus säumten den Weg. Unweit vom Marktplatz geht es in eine Gefällepassage, nach etwa 200 Metern ist eine Kreuzung mit der Hauptstraße erreicht. Hier wird das örtliche Postamt passiert und geradeaus über die Kreuzung gelaufen. Hier steht schon ein Hinweisschild „museo Salvini“. Der Weg führt durch eine Siedlungsanlage und nach wenigen hundert Metern befindet sich rechts die denkmalgeschützte Wassermühle. In der Landessprache heißt das museo Salvini, es ist die Molino Salvine. An diesem Tag hat sie offen, eine Schulklasse hat Wandertag oder Unterricht im freien, einfach herrlich. Die Verantwortliche möchte zwar nicht das wir zu dieser Zeit die Wassermühle besichtigen, aber gutes zureden hilft und so können wir uns ebenfalls an der klappernden Mühle erfreuen. Alles funktioniert, einfach großartig dieses technische Denkmal. Im Außengelände um die alterlichen Gebäude ist viel interessantes zu entdecken. Schöne Wandbilder die Jahrzehnte überstanden haben. Ein steinerner Pferdekopf hat uns sicherlich eher erspäht als wir ihn. Mühlsteine, Kegelräder und allerlei Zubehör interessieren natürlich den pensionierten Ingenieur der über Jahre mit Hubschraubern unterwegs war. Bekanntlich dreht sich ja da auch etwas. Einfache Bänke laden zum verweilen und genießen in dieser herrlichen Landschaft in der man nur ab und an das klappern der Wassermühle und den rauschenden Mühlbach hört, ein.

Wer sich noch etwas die Füße vertreten möchte kann den Weg hinter dem Mühlengrundstück weiter gehen, etwa nach 500 Metern ist ein großer Garten in dem sich Straußenvögel tummeln.

Egal ob Wind-oder Wassermühle, das knarren und klappern zieht kleine und große Kinder magisch an. Auf meiner Eisenbahnplatte stehen seit über 40 Jahren zwei solcher Mühlen. Sind bei der Windmühle schon die Flügel (Fletsche) tüchtig ramponiert, sieht das doch sehr echt aus. (Neue Fletsche sind zwar da, werden aber nicht gegen die alten Teile ersetzt.)

Eine Wanderkarte oder ein Ortsplan wird zu diesem Spaziergang nicht benötigt.

Viel Spaß  bei eurer Tour