Filisur – Wanderung zur Burgruine Greifenstein

Strecke:                       Naturwege, Asphalt

Länge:                         ca. 4 km


Diese Wanderung ist für Kinder geeignet.

Eine schöne Tour erwartet die Wanderer in der Schweiz. Im Kanton Graubünden steht bei vielen die Eisenbahn im Vordergrund. Aber auch etwas Abwechslung und Bewegung in der Natur ist nicht schlecht. Ob die Programmierung eines Höhenmessers der Pulsuhr notwendig ist müßt ihr selbst entscheiden. Mir gab ein Eisenbahnfotograf während meiner Eisenbahnreise im Jahr 2010 den Tip zu dieser Tour. Von der Station Filisur in Richtung des Hotel Grischuna (Standort der Eisenbahnwebcam) gewandert. Wenige Meter später durch den kleinen Tunnel und auf dem Naturweg bergaufwärts orientiert. Hier wird ein kleines Eisenbahnviadukt unterquert. Glück gehabt, es kommt gerade ein Zug angerollt. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Rechts geht ein steiler Weg zur Ruine, aber wer etwas länger in der Natur sein möchte, dem sei die Variante nach links empfohlen. Schöne Aussichten eröffnen sich. Es hat den Anschein das um den Berg herum gewandert wird. Irgendwann stehe ich zwischen freundlichen Kühen die sich wenig beeindruckt durch meine Anwesenheit zeigen. Prompt verpasse ich den Abzweig zur Ruine und wandere durch eine Mulde zu einer Almhütte welche mit Gebetsfahnen geschmückt ist. Der Senner gibt mir einen Tip um wieder auf den richtigen Weg zu gelangen. Ich folge seinem Hinweis und erreiche etwa 10 Minuten später die Burgruine Greifenstein. Sie ist nicht groß, paßt aber gut in die Landschaft und hatte irgendwann eine strategische Bedeutung in diesem Tal. Nach dreimal knipsen wandere ich auf dem Weg weiter und vom Berg herunter. Das Bahngleis muß an einer mit einer Bohle ausgebauten Stelle überquert werden. Kurz danach wird auf Asphalt in Richtung Ortskern Filisur weiter gewandert. Einige Minuten später erreiche ich meinen Ausgangspunkt, die Station Filisur mit ihrem idyllischen Bahnhofsgebäude.

Wer mit Wanderwegweisern diese Tour begehen möchte muß von der Station Filisur in den Ortskern wandern. Dort stehen mehrere Wegweiser zur Burgruine.

Ich kann es euch ja am Ende verraten. Während meiner Reise auf den Spuren der Rhätischen Bahn (RhB) war es der einzige Tag an dem es weniger regnete, das Wetter war sehr bescheiden, 8 Tage Regen. Als ich drei Wochen später erneut in dieser Gegend im Urlaub weilte waren es 14 Tage Sonnenschein, aber so ist das mit dem Wetter.

Im Anhang noch ein Bild aus dem Jahr 1997 als die Station noch nicht umgebaut war, wir jünger waren und die Lok noch existierte.   

Eine Wanderkarte benötigt man zu dieser Tour allerdings nicht. Wer auf Nummer Sicherheit gehen möchte dem sei empfohlen: „Davos-Wanderland“ Sommerkarte im M 1:50.000, aus dem OF Orell Füssli Verlag, ISBN 3 907 57006 5 oder „Davos, Arosa, Prättigau, Klosters“ im M 1:50.000 aus dem Kompassverlag, ISBN 978-3-85491-462-4.

Die Blumen-und Tierwelt inmitten einer mir scheinbar heilen Natur ist sehr erholsam.

Wir fanden eine saubere Natur vor, tragt bitte auch ihr euren Anteil dazu bei.

Achtung, im Gebirge schlägt das Wetter schnell um.

Viel Spaß  bei eurer Tour