Airolo (1141m) - Gotthardpass (2109m)

Strecke:                       Asphalt und Kopfsteinpflaster, Rennrad möglich

Länge:                         13,1 km

Aufstieg gesamt:           918 m

Abstieg gesamt:              10 m

HF-Durchschnitt:         146 S/min

Maximalpuls:                171 S/min

Temperatur:                     6 Grad im Schatten

Zeit:                             1:11:55 Stunden

Beginnt man im sonnigen Airolo den Aufstieg zum Gotthardpass, so muß man sich auch im Sommer auf sehr kühle Temperaturen auf dem Pass, ja mitunter auf Schneeregen, einstellen. Wie so oft rollten wir am Bahnhof wegen der Programmierung des Höhenmessers in der Pulsuhr los. Am 6. Juli 2002, gegen 07.30 Uhr, hatten wir die Straße für uns allein. Die ersten Kilometer waren wieder so richtig zum einrollen bevor es in die Anstiege ging. Eine kurze Kopfsteinpflaster Passage ist zum rollern überwindbar. Gleichmäßiges treten zahlte sich aus und so erreichten wir bereits nach 1:12 Stunden den Pass. Bei bescheidenem Wetter, Schneeregen und einer Kälte auf dem Pass, machten die Erinnerungsfotos vor der Passhöhe, am Denkmal und der Kanone keinen Spaß. Freudig gingen wir ins Hospiz und wollten unser Zimmer beziehen, aber es war noch nicht frei. Also frühstückten wir erst einmal im Wirtshaus. Anschließend erfolgte ein Besuch im Museum. Das Zimmer war endlich bezugsfertig aber denkbar ungünstig gelegen, denn darunter war die Abwaschküche. Freundlich überließ man uns ein anderes Zimmer welches am Flurbeginn, an einer Brandschutztür lag und nicht weniger erholsam war. Im Endeffekt zogen wir es vor unsere Sachen zu packen. Bemerkt sei allerdings, es handelt sich um ein großes Hospiz andere Hütten und Hospize auf den Pässen sind wesentlich ruhiger und gemütlicher.

Die Weiterfahrt Richtung Norden erfolgt nach Hospental (1493m). Jetzt hat man die Wahl der Qual. Richtung Osten über Andermatt (1436m) auf den Oberalppass (2044m), oder Richtung Westen auf den Furkapass (2429m).

Für die Sammler von Stocknägeln, Stempeln oder kleinen Aufklebern – auf dem Pass wird man gut versorgt.

Als Kartenmaterial wird der Straßenatlas von Hallwag M 1:250 000 mit der

ISBN 3-8283-0048-0 empfohlen. Es läßt sich sehr gut damit arbeiten, das Werk ist sehr umfangreich.

Fotoapparat und Reserveakku´s für die unvergeßlichen Momente nicht vergessen.

Die Blumen-und Tierwelt inmitten einer mir scheinbar heilen Natur ist sehr erholsam.

Wir fanden eine saubere Natur vor, tragt bitte auch ihr euren Anteil dazu bei.

Achtung, im Gebirge schlägt das Wetter schnell um.

Viel Spaß bei eurer Tour