Bergün (1367m) - Albulapass (2315m)


Bergün - Albulapass: Asphaltiert, Rennrad möglich, für Skiroller nicht geeignet, ca. 14,5 km

Bergün - Albulapass: MTB möglich, Wanderweg etwa parallel zur Straße bis Preda

Den Start für seine Radtour in Bergün sollte man auf dem Bahnhof vornehmen, denn dort befindet sich ein Schild mit der Höhenangabe und der Höhenmesser in der Pulsuhr läßt sich somit besser programmieren. An den schön gestalteten Häusern im Ort erkennt man schon das man sich im Engadin befindet. Kurz nach dem Ortsausgang beginnt auch schon die Kletterei für die Speichenschinder. Mehrmals kreuzt man die Albula und die Eisenbahnstrecke, vorbei an einem Garten mit vielen Silberdisteln, bis man schließlich Preda (1789m) erreicht. Durch karge Landschaft wird weiter bis auf den Albulapass gestrampelt. Schnee ist im Sommer keine Seltenheit. Setzt man seine Radtour fort, erreicht man nach einer langen Abfahrt La Punt (1697m) am Inn. Von hier aus kann man auf weitere Pässe (Flüela 2383m, Ofen 2148m, Bernina 2328m) fahren.

Die Wanderung. Gleich hinterm Bahnhof steht ein „Krokodil“, eine der legendären Elektrolokomotiven der RhB. Im Ort gibt es ein kleines Museum zur Landschaft, dem Bau der Bahnstrecke und mit einer Modellbahnanlage. Auf der Wanderung bieten viele Schautafeln Abwechslung. Es erfolgt eine Aufklärung über die schwere Errichtung der Eisenbahnstrecke mit Albuladurchstich, den Kehrviadukten, Tunneln, Lokomotiven, Wagen und vielem mehr. Herrliche Fotomotive wie sich der Zug nach oben schraubt bekommt man meistens bei einer kleinen Pause hin. Für Kinder ist die Wanderung bis Preda abwechslungsreich und mühelos zu bewältigen. Rück zu kann eine Bahnfahrt zum Erlebnis werden, die Kehrviadukte sind faszinierend. Wer es sportlicher mag, der sollte sich auf dem Bahnhof Preda einen Roller ausleihen. In Bergün kann dieser auf dem Bahnhof wieder abgegeben werden.
Im Winter kann man auf der gesperrten Straße von Preda bis Bergün rodeln.

Achtung, im Hochgebirge schlägt das Wetter schnell um.